Overnet oder Esel auf Linux Routern

Zutaten:
 1. overnet Client in aktueller Version
 2. 1 Core Controller (oder 2 oder 3 ...)
 3. 1 Tasse unseres Lieblingsgetraenks
 4. Etwas Zeit

Entpacken und installieren der Pakete
Also zuallererst wird ein Benutzer (man weiss ja nie) extra fuer overnet erstellt. In unserem Fall nennen wir Ihn einfach (dieweil naheliegend) "overnet". Kennwort braucht er keins (bzw keines, dass sich merken laesst), da wir ja per 'su - overnet' aus root in den Benutzer wechseln koennen. Wichtig ist in diesem Fall nur, dass er ein Heimatverzeichnis hat, in das wir naemlich den overnet Client installieren werden.
Benutzer erstellt? Gut!
Wir wechseln mit su zum overnet Bentzer...
"overnet@blackhole:~$"
Nun holen wir den aktuellen overnet client von obiger Downloadseite (link 1). Entpacken diesen, und legen einen link an (damit bei einer neuen Version nicht alle scripte angepasst werden muessen). "ln -s overnet_s_45 overnet". Anschliessend saugen und installieren wir den core controller (vorzugsweise das .deb paket). Installiert wird dieses mit "dpkg -i blub".

Nun muessen wir einmal overnet von Hand starten, um die Kontrolle ueber das GUI zu erlauben. AAAAAAAlso: 'overnet' dann 'pass benutzername passwort', wobei benutzername und passwort die daten sind, die Ihr spaeter braucht, um mit dem GUI aus den core zu connecten. Anschliessend einfach mit 'q''y' wieder raus, der Rest kann naemlich bequem per GUI eingestellt werden.

overnet und ppp/dsl verbdindungen
Da solchige Netzwerkverbindungen die unangenehme Eigenschaft haben von Zeit zu Zeit getrennt zu werden, und damit oft eine neue IP einhergeht muessen wir overnet in einem solchen Fall neu starten. Da naemlich die sogenannte overnet-ID unter anderem aus der IP-Adresse erstellt wird, wuerde dann nichts mehr passen und die Downloads langsamer.
Meine Loesung ist sicher nicht die beste, aber sie funktioniert wenigstens ;)
Wir muessen nun einige scripte erstellen. zuerst die 'overnetscreen', welche bei mir in /usr/local/bin/ liegt:
 #!/bin/bash
 cd ~
 screen -dm ./overnet -
Dann das startscript, welches bei der Anwahl per ppp overnet startet. Im meinem Fall liegt dieses in /etc/ppp/ip-up.d und heisst 99overnet.
 #!/bin/sh
 su -c overnetscreen - overnet
und zuletzt noch das KILL-Script, welches overnet beim abbruch der ppp verbindung schliesst, da wir sonst schnell 20-50 overnets laufen haetten ;)
Die file 9overnet im Verzeichniss /etc/ppp/ip-down.d:
 #!/bin/sh
 killall -KILL overnet 2>&1 >/dev/null
Zuguterletzt muessen wir die 3 Scripte noch mit einem chmod +x "script" ausfehrbar machen.

Nacharbeiten
Eigentlich sind wir jetzt fertig. Nur wollen wir sicher nicht warten, bis zum naechsten reconnect, also stossen wir einmal overnet von Hand an ODER testen gleich bei der gelegenheit und bringen die Internetverbindung mittels "killall pppd" neu hoch. Die Variante von hand waere etwa: 'su -c overnetscreen - overnet'.
Jetzt koennen wir als normaler user "ed2k_gui" starten und den overnet core fertig einstellen. Meine Einstellungen sind:
 max d/l speed : 0
 max u/l speed: 10
 max connections: 1000

Der Rest sollte selbsterklaerend sein.



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